Negative Botschaften und die Macht der Gewohnheit

IHR NEADERTALER-INSTINKT IM BUSINESS

 

Nun ist der Coronavirus zu uns nach Deutschland gekommen und viele fragen sich, welche Auswirkungen wird er (global) auf mein Business haben? Welche Börsenkurse werden Einbußen verzeichnen und ist mein Unternehmen vor Hackerangriffen geschützt? Ist eine neue Unternehmensausrichtung überhaupt sicher für die Zukunft?

Beschäftigt Sie das?

Warum negative Botschaften Ihrem Business schaden

Dirty Talk: Vorsicht vor negativer Kommunikation

negative Botschaften

Als Menschen haben wir die Neigung, uns auf negative Botschaften zu stürzen und uns mit ihnen sehr eingehend zu beschäftigen. Besonders im Business kann eine solche negative Sichtweise fatale Auswirkungen haben. Nicht ohne Grund heißt es, dass man nicht zu tief in den Brunnen gucken sollte, ansonsten fällt man selbst hinein.

Wer kann schon ein Geschäftsmodell voll Idealismus und positivem Geist entwickeln, wenn sie oder er 

sich gleichzeitig auf potenzielle und vorhandene Probleme konzentriert? Das passt nicht zusammen und kann niemals ein Erfolgsmodell werden. Erfolg basiert auch auf einer positiven Einstellung zu sich selbst und zum Leben schlechthin. Aber alles hat eine Ursache. Vielleicht ist es der Urzeitmensch in Ihnen?

Negative Botschaften aus der Steinzeit

Wenn der Säbelzahntiger Sie fressen will

Warum sind negative Botschaften so wichtig für uns? Unsere frühen Vorfahren konnten durch negative Botschaften ihr Überleben sichern. So haben Meldungen wie „Ein feindlicher Stamm will uns überfallen!“ oder „Ein hungriger Säbelzahntiger naht!“ die Stammesmitglieder alarmiert und sie konnten sich auf existenzielle Gefahren vorbereiten.

negative Botschaften

In diesem Sinne mussten die Menschen über Jahrtausende für negative Nachrichten sensibilisiert sein.

Diese „Bad News“ konnten ihr Überleben sichern. Sie waren fester Bestandteil ihres Alltags und ihrer Kultur. Die Religion half ihnen, das Negative zu „verstehen“ und sich damit zu arrangieren – nicht zuletzt durch Glauben und Opfergaben. Gottheiten sollten sich schützend vor die Menschen stellen und taten sie das nicht (weil Schreckliches eintrat), so war es eben „göttergewolltes“ Schicksal.

Der angstgeleitete Instinkt ist Teil unserer (genetisch geprägten) Evolution und in vielerlei Hinsicht sinnvoll. Der Umgang mit Angst bzw. negativen Botschaften ist heute je nach Gesellschaft, Mentalität und Kultur unterschiedlich. Angst ist gut, wenn sie als Warnsystem verstanden wird. Übertriebene Angst ist negativ, wenn sie unseren Alltag bestimmt.

negative Botschaften

Schreckensmeldungen als Geschäftsmodell

Wie andere von Negativbotschaften profitieren

In unserer modernen Gesellschaft ist Angst also nur bedingt ein guter Ratgeber. Doch negative Gedanken, Gefühle und Erlebnisse wirken sich stärker auf unsere Psyche aus als neutrale oder positive. Soziologen sprechen in diesem Zusammenhang vom „Negativitätsbias“ oder „Negativbias“. Er ist stets gegenwärtig und das sollte man sich als Entrepreneur bewusst machen, wenn es um negative Botschaften rund um das Business (und natürlich darüber hinaus) geht.

Mit dem Negativbias arbeiten zum Beispiel die Medien: Eine negative Schlagzeile erhält weit mehr Aufmerksamkeit als eine positive. Abgesehen von bestimmten Erfolgsmeldungen wie „Was kann das neue iPhone?“ sorgen negative Headlines wie „Welchen Schaden wird der Brexit anrichten?“, „Steuern wir auf eine neue Rezession zu?“ oder „Hackerangriff schadet deutscher Wirtschaft“ für hohe Auflagen und viele Klicks.

Doch nicht nur die Medien bedienen sich des Negativbias. Zahlreiche Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen (Versicherungen, IT-Unternehmen etc.) versetzen ihre Zielgruppe in Angst und Schrecken, um Kunden zu werben. Das Thema Sicherheit zieht immer – als Verkaufsargument für eine Software gegen Hackerangriffe oder eine Betriebshaftpflichtversicherung genauso wie als mächtiges Gegenargument bei riskanten unternehmerischen Umstrukturierungen. Lassen Sie sich davon nicht beeinflussen. Seien Sie standhaft und offen. Achten Sie auf Pudel und nicht auf Säbelzahntiger.

Wecken Sie Ihren unternehmerischen Pioniergeist

Die Kraft des inneren Pudels

Genauer gesagt: Suchen Sie des Pudels Kern. Gehen Sie nach innen. Es geht um die Macht der Gewohnheit, die jedes Unternehmen in Sicherheit wiegt, es aber nachhaltig wirtschaftlich auf der Strecke bleiben lässt. Wer es gewohnt ist, tagtäglich negative Botschaften auszusenden und zu empfangen, merkt nicht, wie eine negative Kommunikation Teil der eigenen Unternehmenskultur geworden ist. Man ist es eben so gewohnt und Gewohnheiten sind wie Klebstoff. Die wenigsten Entrepreneure sind mutig, offen und bereit, ihre Unternehmenskultur in Frage zu stellen und große Veränderungen anzugehen.

Gewohnheiten geben uns ein Gefühl der Sicherheit und suggerieren uns eine gewisse Vorhersehbarkeit.

Es fällt uns schwer, unsere Gewohnheiten in Zeiten von Überforderung, daily business und Müdigkeit zu ändern. Doch es lohnt sich, dass wir in unserem wertvollen Leben unsere Stressquellen kontrollieren und so dafür sorgen, dass sich Gewohnheiten nicht verselbstständigen und sich mehr mit der eigenen „Selbststeuerung“ verbinden.

Was passiert, wenn Sie Ihre Gewohnheiten durchbrechen? Verhaltensweisen lassen sich ändern. Aber warum ist es so schwer, sich von Energie abbauenden (schlechten) Gewohnheiten zu trennen? Gewohnheiten werden auf der Ebene des Gehirns durch eine elementare Steuerung kontrolliert. Das bedeutet, dass sie dem Gehirn keine großen Anstrengungen abverlangen und dass sie automatisch, wie ein Autopilot, ablaufen. Was immer automatisch abläuft, können Sie nicht so leicht ändern. Es liegt also in der Natur der Gewohnheit, dass Sie sie nur durch langes, tägliches Training (Stichwort: High Performance Elite Training) ändern können.

Anders ausgedrückt: Anstelle des ständigen Blicks in den tiefen Brunnen und damit der Fokussierung auf Stress und Chaos sind positive Skills, Optimismus, eine gesunde Einstellung zu Herausforderungen (nicht: „Problemen“) und viel Übung gefragt. Nur ein positiver Pioniergeist im Unternehmen kann etwas gegen die täglichen negativen Vibes ausrichten. Genau das sollten Sie als Führungskraft (vor-)leben. Doch woher nehmen Sie die positiven Energien dafür?

negative Botschaften

Wie Sie Ihr Energiepotenzial trotz negativer Botschaften erhöhen

Sie sind ein Kraftwerk

Wie schaffen Sie es, Ihre Energie dauerhaft einzusetzen und zu reproduzieren, ohne davon körperlichen und mentalen Schaden zu nehmen?

Sie sind doch kein Springteufel oder Duracell-Hase. Und ein Neandertaler sind Sie schon gar nicht.

Hier kommen wir zur gelebten High Performance, die jede(r) erreichen kann, die/der offen für neue Wege ist.

negative Botschaften

Anstatt im Fitnesscenter immer die gleichen Übungen zu wiederholen oder mit Hilfe abgedroschener Resilienzansätze wie gegen die Hydra unterschiedliche Stressoren zu bekämpfen, können Sie Ihre eigenen unerschöpflichen Energieressourcen anzapfen – wie ein Atomkraftwerk, nur umweltfreundlicher. Sie selbst sollten Ihr Potenzial entfalten und neuen positiven Wind in Ihren Alltag und in Ihr Unternehmen bringen.

Potenzialentfaltung ganz ohne körperlichen und mentalen Raubbau – das ist viel Arbeit an und mit sich selbst. Starten Sie den Tag mit positiven Botschaften. Glauben Sie an sich und nehmen Sie sich die nötige Zeit nur für sich selbst.

negative Botschaften

Starten Sie den Tag mit positiven Botschaften. Glauben Sie an sich und nehmen Sie sich die nötige Zeit nur für sich selbst. Das sind die ersten Schritte, die ich den Teilnehmern in meinen Workshops und Energie-Retreats mit auf den Weg gebe. Mehr dazu finden Sie in meinen Blogbeiträgen zu diesem Thema. Seien Sie neugierig und mutig! Es lohnt sich!

 Ihr  Eberhard Wagemann 

Jahrestraining
Energie Retreat
Energie Retreat
Energie Special Retreat

1 Kommentar

  1. Lieber Eberhard,
    Du triffst es auf den Punkt. Die vielen negativen Botschaften, die uns täglich erreichen legen nicht nur Unternehmen lahm. Sie legen auch das Immunsystem lahm. Dieses wird dann immer schwächer und beginnt Schwierigkeiten zu haben sich gegen Viren wie Corona zu verteidigen.
    Insbesondere in der momentan brenzligen Situation ist es besser auf negative Nachrichten der Presse zu verzichten und lieber sein Immunsystem zu stärken. 70% des Immunsystems sitzen im Darm, der jetzt gestärkt werden will.
    Viele liebe Grüße,
    Friederike Feil

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