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ÜBER DIE GRUNDLAGEN EINER GESUNDEN SELBSTFÜHRUNG
Die Corona-Pandemie ist wie ein Wirbelsturm über unsere Geschäftswelt hinweggefegt und hat vieles durcheinandergeworfen. Manche müssen ihr Business komplett neu starten, andere haben die Branche gewechselt und wieder andere können nahtlos an die Zeit vor Covid-19 anknüpfen. Aber jede/-r spürt die Auswirkungen. Sie werden umso deutlicher, je mehr wir an unseren Gewohnheiten festgehalten haben.

Nichts bindet uns so sehr wie unsere tagtäglichen Abläufe. Was passiert, wenn Sie Ihre Gewohnheiten durchbrechen – entweder aus eigenem Antrieb oder weil Sie durch äußere Umstände, wie die Corona-Pandemie, dazu gezwungen werden? Nutzen Sie diese Situation als Chance, loszulassen und neue Wege zu gehen, sich selbst zu finden. Ich erkläre Ihnen, warum Sie davon nur profitieren können, welche Stolpersteine im Weg liegen, warum das Ganze für Ihre (Führungs-)Persönlichkeit wichtig ist und welche Rolle die (universelle) Liebe dabei spielt. Starten wir mit etwas Klebstoff …

Gewohnheiten ablegen

Warum Muster und Routinen kontraproduktiv sind und Sie Ihre Gewohnheiten ablegen sollten

Vom Autopiloten zum Alleskleber

Bis zur Corona-Pandemie war unser gesamter (Arbeits-)Alltag voll von Fremdgesteuertsein, Gewohnheiten, Mustern und Routinen. Warum ist oder war das so? Weil uns immer wiederkehrende Handlungsabläufe Sicherheit und die Zuversicht geben, stets „richtig“ zu handeln und den Überblick zu behalten. Die meisten Menschen haben sich daher von ihren Gewohnheiten leiten lassen und ihr Dampfer (Business) ist gemächlich durch ruhiges Fahrwasser geschippert – oder sogar unterwegs gestrandet.

„Gewohnheiten, Muster und Routinen sind der härteste Klebstoff der Welt.“

Wir sind es jedoch nicht unbedingt gewohnt, so „frei“ zu sein, und können nur schwer damit umgehen. Etwas bildlicher gesprochen: Bringen Sie mal eine Milchkuh von der umzäunten Weide auf eine Lichtung im Wald und beobachten Sie, was passiert. Sie grast vermutlich weiter und macht genauso ihr Ding wie auf der Weide. Viele Menschen sind da nicht anders. Die Tatsache, dass da plötzlich kein Zaun mehr ist, stellt die monotonen Gewohnheiten an sich nicht in Frage. Und es gibt noch ein weiteres Phänomen in diesem Zusammenhang: Wenn man sich selbst einsperrt, ist es nicht so schlimm, wie wenn man eingesperrt wird. Freiheit wird dann einfach nur als Möglichkeit gesehen, etwas anderes zu tun, was man aber aufgrund der festgefahrenen Gewohnheiten doch nicht tut.

Übertragen wir die Geschichte von der Kuh im Wald auf die Corona-Pandemie, so wurden wir quasi über Nacht an einen anderen Ort gebracht und wissen nun nicht, wo wir sind und wie wir mit der Situation umgehen sollen. Coronabedingte Einschränkungen, geschäftliche Einbußen, Kurzarbeit, Abstandsgebote, veränderte Geschäftsmodelle: Alles ist plötzlich anders und ein Weitermachen wie bisher ist keine Option … Ein guter Moment, um Flexibilität zu lernen. Doch tun Sie das?

Anstatt alte Gewohnheiten (übergangsweise) durch neue zu ersetzen, um später dann wieder auf die alten Muster zurückzugreifen, sollten Sie jetzt die Chance nutzen und sich die Freiheit nehmen, Ihre Gewohnheiten an sich in Frage zu stellen und Ihre Grenzen zu überschreiten. Wie funktioniert das?

Der Schlüssel hierzu liegt in der Kunst der Selbstführung und darin, sich zu verändern. Aber wir wollen uns nicht verändern, weil uns das gegen den Strich geht. Warum fällt uns das eigentlich so schwer? Entweder ist die Begeisterung (Leidenschaft) für ein neues Ziel zu klein oder der Leidensdruck (Schmerz) ist noch nicht groß genug.

Menschen wissen oft gar nicht, was sie wollen. Also halten sie sich an das, was sie bereits kennen. Neuerungen, Wandel und der Gedanke, über sich hinauszuwachsen, lösen zunächst Ängste aus. Doch jede Raupe hat das Potenzial zum Fliegen. Das ist wahre Metamorphose. Trotzdem wird bei den meisten Unternehmen leider immer nur die Raupe verbessert. Länger, glitzernder, schneller. Aber daraus wird kein Schmetterling, der selbstständig fliegt. Dafür muss sich die Raupe erst bewusst werden, was ihr Wesen, ihre Bestimmung ist.

Gewohnheiten setzen sich in Zeiten von Stress, Hetze, Überforderung und Müdigkeit fest und verselbstständigen sich dann. Sie werden auf der Ebene des Gehirns durch eine sehr elementare Steuerung kontrolliert. Das bedeutet, dass sie keine großen Anstrengungen erfordern und von selbst, wie ein Autopilot, ablaufen. Und was erst einmal automatisiert ist, lässt sich nicht so leicht ändern. Das liegt in der Natur der Sache: Nichts kann uns so sehr festkleben und fesseln wie unsere gewohnten Abläufe und Muster. Doch nun erleben wir eine Pandemie-Situation, in der wir lieb gewonnene Gewohnheiten ablegen können und in eine Form von „ungewollter Freiheit“ kommen.

 

Gewohnheiten ablegen

Warum wir uns selbst begrenzen

Die Milchkuh im Wald

„Wer sich nicht bewegt, spürt seine Fesseln nicht.“
Rosa Luxemburg

Wir sind es jedoch nicht unbedingt gewohnt, so „frei“ zu sein, und können nur schwer damit umgehen. Etwas bildlicher gesprochen: Bringen Sie mal eine Milchkuh von der umzäunten Weide auf eine Lichtung im Wald und beobachten Sie, was passiert. Sie grast vermutlich weiter und macht genauso ihr Ding wie auf der Weide. Viele Menschen sind da nicht anders. Die Tatsache, dass da plötzlich kein Zaun mehr ist, stellt die monotonen Gewohnheiten an sich nicht in Frage. Und es gibt noch ein weiteres Phänomen in diesem Zusammenhang: Wenn man sich selbst einsperrt, ist es nicht so schlimm, wie wenn man eingesperrt wird. Freiheit wird dann einfach nur als Möglichkeit gesehen, etwas anderes zu tun, was man aber aufgrund der festgefahrenen Gewohnheiten doch nicht tut.

Übertragen wir die Geschichte von der Kuh im Wald auf die Corona-Pandemie, so wurden wir quasi über Nacht an einen anderen Ort gebracht und wissen nun nicht, wo wir sind und wie wir mit der Situation umgehen sollen. Coronabedingte Einschränkungen, geschäftliche Einbußen, Kurzarbeit, Abstandsgebote, veränderte Geschäftsmodelle: Alles ist plötzlich anders und ein Weitermachen wie bisher ist keine Option … Ein guter Moment, um Flexibilität zu lernen. Doch tun Sie das?

Anstatt alte Gewohnheiten (übergangsweise) durch neue zu ersetzen, um später dann wieder auf die alten Muster zurückzugreifen, sollten Sie jetzt die Chance nutzen und sich die Freiheit nehmen, Ihre Gewohnheiten an sich in Frage zu stellen und Ihre Grenzen zu überschreiten. Wie funktioniert das?

Der Schlüssel hierzu liegt in der Kunst der Selbstführung und darin, sich zu verändern. Aber wir wollen uns nicht verändern, weil uns das gegen den Strich geht. Warum fällt uns das eigentlich so schwer? Entweder ist die Begeisterung (Leidenschaft) für ein neues Ziel zu klein oder der Leidensdruck (Schmerz) ist noch nicht groß genug.

Menschen wissen oft gar nicht, was sie wollen. Also halten sie sich an das, was sie bereits kennen. Neuerungen, Wandel und der Gedanke, über sich hinauszuwachsen, lösen zunächst Ängste aus. Doch jede Raupe hat das Potenzial zum Fliegen. Das ist wahre Metamorphose. Trotzdem wird bei den meisten Unternehmen leider immer nur die Raupe verbessert. Länger, glitzernder, schneller. Aber daraus wird kein Schmetterling, der selbstständig fliegt. Dafür muss sich die Raupe erst bewusst werden, was ihr Wesen, ihre Bestimmung ist.

Gewohnheiten ablegen

Wie Sie spielerisch zu sich selbst finden und das Fliegen lernen

Sind Sie ein Beckenrandschwimmer?

Die meisten Menschen sind sehr vernünftig und nett. Der Preis dafür ist, dass sie ein Leben in stiller Verzweiflung führen, weil diese Art zu leben sie zu Kompromissen zwingt. Kompromiss ist nicht mit Vereinbarung zu verwechseln. Kompromiss bedeutet, dass es beiden Seiten gleich schlecht geht: Wir fahren nicht in die Berge, wir fahren nicht an die See, wir fahren an einen Bergsee. Wir haben keinen Jeep oder Sportwagen, sondern einen Kombi. Wir sind Beckenrandschwimmer, Sauna-Untensitzer, Urlaubswiederholer, Vorabend-Einchecker, Doppelname-Ehefrauen. Das ganze Leben ist ein einziger Kompromiss. Ich hoffe, Sie fühlen sich angesprochen! Oder sind Sie überzeugt, dass das rein gar nichts mit Ihnen zu tun hat? Tatsächlich?

In unserer Kindheit war uns noch bewusst, dass alles nur ein Spiel ist. Heute sind Langeweile und tendenzielle Erfolglosigkeit daraus geworden.

„Die ganze Welt ist eine Bühne und alle Frauen und Männer bloße Spieler.“ William Shakespeare

Je länger wir dieses Spiel aus Langeweile und Erfolglosigkeit spielen, umso mehr identifizieren wir uns damit. Wir glauben allen Ernstes: Das bin ich. Da wir jedoch teilbar sind, sind wir oft hin- und hergerissen. Zweifel befallen uns, wir sind verzweifelt. Das heißt, wir können unmöglich ausschließlich unser Ego sein und es ist allein unser Verstand, der hier um sein Überleben kämpft. Nur wer sind wir dann? Unser eigentlicher Kern ist nicht teilbar. Das nennt man dann Individuum.

Als Individuum sind wir ganz bei uns selbst. Und aus dem Selbst heraus verfügen wir über etwas, das uns von den Tieren unterscheidet: Be-wusst-sein.

Aus dem Selbst heraus kann ich mein Ego beherrschen. Deshalb heißt es: Selbstbeherrschung. Hier beginne ich, mich selbst zu führen. Innerhalb des Verstandes handelt es sich um einen Reiz-Reaktions-Mechanismus. Das heißt, auf einen spezifischen Reiz folgt eine bestimmte Reaktion. Sie haben keine Wahl: Je nachdem, womit Sie sich identifizieren, kommt eine ganz bestimmte Reaktion.

Nicht zufällig stehen diese berühmten Sätze als Inschrift des Apollon-Tempels in Delphi am Beginn der abendländischen Bildungsgeschichte: „Erkenne dich selbst.“ „Werde, der du bist!“

Gewohnheiten ablegen

Warum Sie wunschlos glücklich sein sollten

14 Tage Malle und nur Regen

Steigen wir vom Apollon-Tempel herab zum täglichen Business und dessen Führung. Ihr Schlüsselsatz als Entrepreneur könnte lauten: Wie du führst, ist, wer du bist.

Das führt uns zum wichtigsten Begriff: Selbstverantwortung. Das heißt, für Ihr gesamtes Denken, Fühlen und Handeln – alles, was in Ihnen vorgeht – sind Sie selbst verantwortlich. Jedem Menschen stehen alle Türen offen. Aber die meisten Menschen bleiben hinter ihren „geistigen Gitterstäben“ stecken und können den freien Ausblick nicht genießen.

„Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält. Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt. Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte, der sich im allerkleinsten Kreise dreht, ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte, in der betäubt ein großer Wille steht. Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille sich lautlos auf. Dann geht ein Bild hinein, geht durch der Glieder angespannte Stille – und hört im Herzen auf zu sein.“ (Der Panther – Rainer Maria Rilke)

Gehen wir es praktisch an: Sie und ich sitzen am Ufer des Lebens und sehen die Ereignisse vorbeischwimmen. Jeder von uns besitzt eine andere Wahrnehmung. Mit Schopenhauers Worten: „Bei gleicher Umgebung lebt doch jeder in einer anderen Welt.“

Wir können die Wahrheit nicht erkennen, sondern nur das, was auf uns wirkt. Wir haben keinen direkten Zugang – jedenfalls nicht über den Verstand (Logik, linke Gehirnhälfte) – zu dem, was im Leben passiert. Was hält uns genau davon ab, die Dinge so zu sehen, wie sie sind? Es sind unsere Erwartungen, Hoffnungen, Wünsche und Befürchtungen.

Beispiel: 14 Tage Urlaub auf Mallorca. Es regnet jeden Tag. Sie hatten die Erwartung von Sonnenschein, Bräune und Am-Strand-Liegen. Sie kommen nach Hause und sagen: Das Wetter hat mir den Urlaub versaut. Stimmt’s? Sie verwechseln hier jedoch Ursache und Wirkung. Ereignisse sind nicht Ihre Erlebnisse. Enttäuschungen setzen Erwartungen voraus. Alle Enttäuschung Ihres Lebens hat nur eine einzige Ursache: Ihre Erwartungen.

Aber leider leben die meisten Menschen in ihren Erwartungen. Ich kann nur wunschlos glücklich sein, denn jeder Wunsch impliziert die Möglichkeit des Scheiterns. Ich habe nichts dagegen, dass Sie Wünsche haben. Aber das ist eben nicht ohne Folgen.

George Bernard Shaw hat dazu sinngemäß gesagt: „Es gibt nur zwei Dramen im Leben: einen erfüllten und einen nicht erfüllten Wunsch.“ Ein erfüllter Wunsch lässt Sie in einer Situation verharren und konfrontiert Sie mit dem Horror Vacui, der Angst vor einer großen Leere. Sie fragen: Was jetzt? Ein nicht erfüllter Wunsch ist wie ein Drama: Wann erfüllt er sich endlich?

Was heißt das für Sie als Entrepreneur? Meine Empfehlung: Setzen Sie an Ihren Erwartungen, Wünschen und Ihrem Ego an. Damit arbeiten Sie bereits an Ihren Führungsqualitäten. Will heißen: Sie können nur wunschlos glücklich sein.

Gewohnheiten ablegen

Gute Selbstführung durch die Kraft der Liebe

Can’t get enough of your love

„Durch die Leidenschaften lebt der Mensch, durch die Vernunft existiert er bloß.Nicolas Chamfort

Wir scheitern nie daran, wie die Dinge sind. Wir scheitern nur an unseren Ansprüchen. Wir meinen, was wir erleben, findet statt. Und genau das stimmt nicht. Wir leben unser Leben fast immer auf der Grundlage völlig falscher Annahmen. Dazu noch einmal die Eingangsthese: Wie du führst, ist, wer du bist! Entwickeln Sie dafür ein Bewusstsein, eine Bewusstheit.

Das heißt, dass Sie sich immer wieder vor Augen führen, dass Lebenskrisen Wahrnehmungskrisen sind. Für mich persönlich ist das der allererste Schritt, um überhaupt über das Thema Führung sprechen zu können. Das Problem ist immer die Diskrepanz zwischen dem, was ist, und dem, wie Sie es lieber hätten: „Oh, da habe ich ein Problem. Aber das Problem habe ich selbst kreiert.“ Wenn Sie das wahrnehmen, sind Sie einen großen Schritt weiter.

Nun verlangt uns unser Alltag insbesondere in diesen Zeiten viel Flexibilität und unternehmerische Freiheit ab: Wir lernen, uns von vielen Gewohnheiten zu verabschieden. Doch was passiert, wenn Sie Ihre Gewohnheiten durchbrechen? Verhaltensweisen lassen sich ändern. Die Dominanz des Egos muss zurücktreten, damit wir uns selbst gut führen können. Stattdessen sollten wir der Leidenschaft und der Liebe großen Raum geben. Beides hilft Ihnen, über sich hinauszuwachsen und Grenzen zu überwinden.

Es gibt 2 Ereignisse, die es Ihnen ermöglichen, über Ihren eigenen Schatten zu springen:

  1. Sich verlieben
  2. Ein Schicksalsschlag– Schmerz, Krankheit, Leiden als große Herausforderung

Als High Performer/-innen wählen wir natürlich die kompromisslose Liebe und die Leidenschaft. Diese können Sie (auch ohne Partner/-in) in sich selbst entdecken.

Damit meine ich die universelle Liebe. Nur wenn Sie sich selbst lieben, sind Sie in der Lage, andere zu lieben – und so auch Ihre Mitarbeiter gut zu führen und mit großer Leidenschaft Ihr erfolgreiches Business auszubauen.

Schon mal ausprobiert? Alles findet in einem selbst statt!

Gesunde und erfolgreiche Grüße

 Ihr  Eberhard Wagemann 

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